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DOC-EXPRESS

Dezember 2016

DOC - Aktuelles

Jetzt schon vormerken:
Der 30. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) wird im nächsten Jahr vom 11. bis zum 13. Mai 2017 in Nürnberg stattfinden.

Wir freuen uns bereits heute darauf, das 30. Jubiläum der DOC gemeinsam mit Ihnen zu erleben!

2017 erwarten Sie wieder besondere Highlights:

  • 3D Video Live Surgery
  • NEU: MasterClass-Kurse zum Thema Kataraktchirurgie
  • General Session inkl. Aufnahme in die Hall of Fame Ophthalmologie Deutschland
  • Wetlabs mit praktischen Übungen an verschiedenen Stationen
  • Kurse zu allen wichtigen Themengebieten der Ophthalmologie
  • Management-Seminare
  • Vorträge und Kurse für ophthalmologisches Assistenzpersonal in Praxis, OP und Verwaltung
  • u.v.m.

 

DOC News - gehört und gelesen

Reduziert das Simulatortraining mit dem Eyesi Komplikationen bei Phakoemulsifikation und PPV?

Das virtuelle chirurgische Simulationstraining reduziert die Anzahl fehlerhafter Kapsulorhexis und vermindert so Risiken für Patienten bei Operationsanfängern.

AAO Juni 2013

Assistenten, die am Simulator ausgebildet wurden, hatten nachweislich kürzere Phakozeiten, durchschnittlich weniger Phakoenergieverbrauch und intraoperative Komplikationen sowie eine kürzere Lernkurve.

Journal of Cataract and Refractive Surgery 2011

Ein 20 Minuten Warm-up-Simulatortraining am Eyesi zeigt auch bei Operateuren mit mehr Erfahrung eine signifikante Verbesserung im Operationssaal:

Chirurgen, die am Simulator weniger Komplikationen verursachten, zeigten auch intraoperativ eine gute Leistung. Die meisten Fehlerpunkte im Simulatortraining werden für iatrogene Netzhautlöcher, Blutungen und Linsenverletzungen gegeben.

PLOS ONE , März 2016


Welchen systemischen Effekt haben Anti-VEGF Eingaben kumulativ?

Diese Metaanalyse untersucht den systemischen Effekt von IVOM. Es wurden Patienten mit diabetischem Makulaödem untersucht, die über einen Zeitraum von 2 Jahren entweder Ranibizumab oder Aflibercept erhielten.

Im Vergleich zu Placebo oder Laser zeigte sich bei Langzeit-anti-VEGF Therapie eine höhere Mortalität, sowie ein erhöhtes Risiko für Apoplex.
Es wurde kein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder thromboembolische Ereignisse nachgewiesen.
Für Patienten, die ein erhöhtes Risiko für vaskuläre Erkrankungen haben, sollte vielleicht die Gesamtmenge an anti-VEGF in Betracht gezogen werden.
Es sind weitere Studien erforderlich, um diesen Zusammenhang näher zu untersuchen.

JAMA Ophthalmology Januar 2016>


Vergleich: Glaskörperverlust manuelle Phakoemulsifikation vs. Femto-Sekunden-Laser assistierte Kataraktchirurgie:

In dieser retrospektiven Studie aus Springfield, Missouri (7.155 Fälle) ist die Glaskörperverlustrate bei Femto-Sekunden-Laser assistierter Kataraktchirurgie signifikant niedriger als bei manueller Phakoemulsifikation.

In Zahlen:
1,40 % vs. 0,77 % (ohne Ausschlüsse)
1,17 % vs. 0,65 % mit Ausschluss von bestimmten Risiko-Phakoemulsifikationen.

Von 7.155 Fällen wurden 3.784 Patienten von 2010-2014 mit manueller Phakoemulsifikation operiert und 3.371 von 2013-2014 mittels Femto-Sekunden-Laser assistierter Kataraktchirurgie operiert. Das einzige Ausschlusskriterium für Femto-Sekunden-Laser assistierter Kataraktchirurgie war ein anatomisch nicht mögliches Andocken des Lasers.

Journal of Cataract and Refractive Surgery July 2016 pp 1003


Welchen Effekt auf die Endothelzelldichte haben Nukleusfragmente, die während der Phakoemulsifikation gegen die Hornhaut wirbeln?

Ein während der Phakoemulsifikation kontinuierlich laufendes OCT zeigt in dieser kleinen prospektiven Studie (40 Augen), dass im Durchschnitt 2,6 Fragmente pro Auge mit dem Hornhautendothel in Berührung kommen. Kleine Fragmente, die das Zentrum des Hornhautendothels berührten, haben einen signifikanten Einfluss auf die Endothelzelldichte.
Fourier-Domain intraoperativ eingesetztes OCT kann während der Operation angewendet werden, um die eigene Technik zu beurteilen.

JCRS pp 1029


Hat Crosslinkung (CXL) bei progressivem Keratokonus einen Einfluss auf Aberrationen höherer Ordnung?

Diese prospektive Kohortenstudie aus Utrecht/Niederlande untersuchte mittels Scheimpflug Tomographie Keratokonuspatienten, die mit einem Epithelium-off-CXL behandelt wurden und über mindestens 1 Jahr nachkontrolliert wurden.

Im Allgemeinen zeigte sich keine Änderung höherer Aberrationen durch CXL nach einem Jahr. Eine Veränderung von horizontalem Koma zeigte jedoch einen starken und unabhängigen Effekt auf den unkorrigierten Fernvisus.

JCRS pp 1046


LASIK oder Kontaktlinsen?

Eine 3-Jahresstudie zeigt, dass Patienten nach LASIK im Vergleich zu Patienten mit Kontaktlinsen das Fahren in der Nacht signifikant erleichtert, sowie die Sicca-Symptomatik nicht signifikant erhöht.

Sowohl nach 1, 2, und 3 Jahren sind Patienten nach LASIK zufriedener als die Kontrollgruppe, die Kontaktlinsen trugen. Auch die Rate an Infektionen, Ulzerationen und Abrasio war in der Gruppe nach LASIK vermindert.

AAO August 2016 pp 1659


Postoperative pseudophake Netzhautamotio

Nach posteriorer Kapselruptur tritt eine pseudophake Amotio früher auf. Diese große retrospektive Fallstudie (61.907 Augen) empfiehlt, dass Patienten mit posteriorer Kapselruptur bei Phakoemulsifikation ausführlich über Amotiosymptomatik aufgeklärt werden müssen - sowie die ersten 2 Monate postoperativ genau auf Netzhautforamina untersucht werden müssen.

AAO August 2016 pp 1711


Welchen Einfluss hat der Wechsel bei unzureichender Wirkung von Ranibizumab zu Aflibercept bei feuchter AMD?

Diese retrospektive interventionelle Studie untersuchte 447 Augen. Es wurde nach 12 Monaten Therapie keine signifikante Visusveränderung festgestellt, trotz signifikanter Netzhautdickenabnahme. Patienten, die keine Wirkung durch PRN Ranibizumab zeigten, scheinen durch den Wechsel auf Aflibercept eine Dehydrierung der Netzhaut zu erfahren, jedoch keine Visusverbesserung.
Schlechte Prognosefaktoren sind: Alter, zunehmende zentrale Netzhautdicke, vorhandene intraretinale Flüssigkeit, Pigmentepithelabhebung und subfoveale Netzhautdickenzunahme.

AAO August 2016 pp 1762


Hochrisiko Glaukom Allel identifiziert

DNA-Proben von Teilnehmern der Ocular Hypertension Treatment Study wurden analysiert mit dem Ziel, herauszufinden, welche Rolle Gene spielen, ein Primäres Offenwinkelglaukom (POWG) zu entwickeln.
Die Autoren verglichen die Frequenz der 13 bekannten Risikoallele bei Teilnehmern mit POWG und der Kontrollgruppe. Es wurde keine signifikante Assoziation festgestellt.

In einer Untergruppenuntersuchung von kaukasischen Patienten ohne lateinamerikanische Wurzeln wurden jedoch zwei Einzelnukleotid-Polymorphismen gefunden (TMCO1 locus), die signifikant mit POAG assoziiert waren. Die Assoziation mit dem Allel war vergleichbar signifikant wie klinische Risikofaktoren - beispielsweise erhöhter Augeninnendruck. Kaukasier mit einem von beiden Risikoallelen hatten eine 12 % höhere Wahrscheinlichkeit ein Glaukom zu entwickeln als Teilnehmer ohne TMCO1 Allel (P=0,0014).
Auch wenn dies vielversprechend ist, bedarf es weiterer Studien.

Ophthalmology, Dezember 2016


Diabetisches Makulaödem: Ein frühes Ansprechen auf anti-VEGF- Therapie prognostiziert Langzeit-Visus

Diese Post-hoc Analyse von Daten der DRCR.net protocol I study zeigt, dass Patienten, die initial nur wenig auf die ersten 3 Injektionen von Ranibizumab reagieren, nur unwahrscheinlich mit einer klinisch signifikanten Verbesserung des Visus auf eine kontinuierliche intensive anti-VEGF Behandlung über die folgenden 1-3 Jahre reagieren werden. Patienten wurden gemessen an bestkorrigierter Fernvisusverbesserung (BCVA) vom Ausgangsvisus ausgehend– 12 Wochen nach Therapie in 3 Gruppen unterteilt:
< 5 Optotypen,
5-9 Optotypen,
≥10 Optotypen.
In allen 3 Gruppen war ein frühe Verbesserung des BCVA signifikant mit einer Visusverbesserung nach 52 Wochen und 156 Wochen assoziiert (P < 0,001). Unabhängig vom initialen Therapieansprechen, änderte sich der durchschnittliche BCVA zwischen 12 und 52 Wochen nicht mehr als 5 Optotypen. Die Autoren schlagen vor, dass Ärzte bereits nach den ersten 3 anti-VEGF-Eingaben einen Wechsel der Therapie in Betracht ziehen sollten.

American Journal of Ophthalmology, Dezember 2016


0,01 % Atropin auch bei Kaukasiern Therapiemöglichkeit der progressiven Myopie

In dieser Studie wurden 14 Universitätsstudenten im Alter von 18-27 Jahren täglich 1 Tropfen von 0,01 % Atropin für 5 Tage in jedes Auge getropft. Alle Studienteilnehmer waren Kaukasier, mit hellen Irides und einem Refraktionsfehler (Emmetropie bis 6 D Myopie).
Die Behandlung hatte nur einen minimalen Effekt auf: Akkommodation, Sehschärfe (Fern- und Nahvisus), Lesegeschwindigkeit und visusabhängige tägliche Aktivitäten. Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen beobachtet. Zusammenfassend wurde gezeigt, dass niedrig dosiertes Atropin sicher bei kaukasischen Patienten mit progressiver Myopie angewendet werden kann.

British Journal of Ophthalmology, November 2016


FDA-Anerkennung Xen Gel Stent für Glaukom

Der minimal invasive Xen-gel-stent von Allergan senkt den Augeninnendruck und führt zu einer Reduzierung der Lokaltherapie, ohne die damit verbundenen Risiken traditioneller Glaukomdrainageimplantate.

V.i.S.d.P.  
Isabel Eymold Rosita Pfleger
Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongress

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Für weitere Fragen oder Wünsche stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne unter der Email-Adresse quanz@mcn-nuernberg.de zur Verfügung.