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DOC-EXPRESS

Juni 2017

Rückblick: DOC 11. - 13.05.2017 in Nürnberg:

Der 30. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) fand vom 11. bis 13.05.17 in Nürnberg statt. Dieses Jahr konnte die DOC rund 5900 Besucher zählen.


Neu in diesem Jahr waren:

  • MasterClass-Kurs zum Thema Kataraktchirurgie
  • Fallbeispiele zum Antikorruptionsgesetz und Eucomed-Guideline
  • Mini-Symposium: Diabetes mellitus & Auge - Neues, Vergessenes und Unbekanntes
  • Symposium "Patientenorientierte Versorgungsforschung"

 

DOC - Aktuelles

Jetzt schon vormerken:
Der 31. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) wird im nächsten Jahr stattfinden vom 14. – 16. Juni 2018 in Nürnberg.

 

Hall of Fame – Wahl

Sie haben die Möglichkeit, die Hall of Fame Ophthalmologie mitzugestalten. Nutzen Sie diese Chance! Schlagen Sie zwei reputierte Persönlichkeiten der Ophthalmologie vor (national oder international), denen Sie diese große Ehre in 2018 zuteilwerden lassen wollen. Stimmberechtigt sind alle Ärztinnen und Ärzte, die an der DOC teilgenommen haben.

Bitte beachten Sie: In die Hall of Fame Ophthalmologie werden jährlich zwei Personen aufgenommen, die für ihr herausragendes Lebenswerk und ihre Verdienste um die Augenheilkunde geehrt werden.
Diese Personen haben sich bereits aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen und sind im Ruhestand. Stimmabgaben für Persönlichkeiten, die noch aktiv im Berufsleben tätig sind, werden nicht gewertet.
Deadline für die Abgabe des Votings ist der 01.07.2017.

 

DOC News - gehört und gelesen

Diabetische Retinopathie ist verbreitet unter jungen Patienten in den USA

In einer nationalen Studie der USA wurde die Inzidenz von diabetischer Retinopathie bei Patienten im Alter von 21 Jahren und jünger untersucht, die an Diabetes Typ 1 oder 2 leiden. Im Gegensatz zu der bisher angenommenen Vermutung ist diabetische Retinopathie recht häufig – d.h in 20,1% der Typ-1-Diabetiker und 7,2% der Typ 2 Diabetiker – die Patienten wurden im Durchschnitt 3 Jahre lang in Folge untersucht.

Verglichen mit Typ-2-Diabetikern zeigten Typ-1-Diabetiker eine fast dreimal so hohe Inzidenz und Prävalenz der diabetischen Retinopathie und sie zeigten häufig früher diabetische Retinopathie nach Erstdiagnose des Diabetes ( p<0.0001).

Bei beiden Diabetestypen erhöhte jeder Anstieg des HbA1c um einen Punkt das Risiko an diabetischer Retinopathie zu erkranken um 20-30%. Die Autoren schlagen vor, dass bei diesen Patienten häufigere Augenuntersuchungen stattfinden sollten, da 18% der Typ-1 Diabetiker schon nach 3 Jahren eine diabetische Retinopathie entwickelt hatten.

Bisherige Leitlinien in den USA schlagen ein Screening erst nach 3-5 Jahren nach Erstdiagnose vor.

Ophthalmology, April 2017




Viele junge Diabetiker mit Krankenversicherung werden nicht augenärztlich untersucht

Diese Analyse einer großen Studie in den USA zeigt, dass von den untersuchten Typ-1 und Typ-2-Diabetiker dieser Studie im Alter von 21 Jahren und jünger innerhalb von 6 Jahren nach Erstdiagnose nur 42,2% der Typ-2-Diabetikern und 64,9% der Typ-1-Diabetiker eine augenärztliche Untersuchung gehabt haben. Kaukasische (54,7%) und asiatische (57,3%) Jugendliche hatten eher eine augenärztliche Untersuchung als lateinamerikanische (41,6%) oder afroamerikanische (44,6%) Patienten. Patienten mit Typ-2-Diabetes und jene mit wenig Einkommen haben ein höheres Risiko nicht untersucht zu werden. Die Autoren schlagen Telemedizin und Fundusfotografien in Miosis vor, um mehr Patienten zu untersuchen.

JAMA Ophthalmology, im Druck




Faktoren für eine erfolgreiche Ptosis-Operation identifiziert: ein 10–Jahres-Rückblick

Diese retrospektive Studie untersuchte 319 pädiatrische Patienten (390 Augenlider), die sich entweder eine Frontalis-suspensions-Operation (FS) oder Levator-Muskelresektion (LMR)–Operation unterzogen hatten. Die Erfolgsquote war 97,2%. Drei Faktoren waren signifikant mit einer höheren Wahrscheinlichkeit assoziiert eine exzellente Lidhöhe zu erreichen: die Behandlung mit LMR, bessere präoperative marginale Reflexdistanz und eine Abwesenheit des Marcus-Gunn-Syndroms. Die Autoren identifizierten 7 signifikante Risikofaktoren eines Rezidivs: junges Alter bei OP (unter einem Jahr), Infektion, Entropion und konjunktivaler Prolaps. Die Autoren beteuern, dass der Standard die Levatorfunktion zu überprüfen, um die Operationsmethode festzulegen für Patienten reserviert werden sollte, die älter als 4 Jahre sind, da die Untersuchungsergebnisse bei jüngeren Patienten unzuverlässig sind.

American Journal of Ophthalmology, März 2017




Neue multifokale torische IOL von der FDA zugelassen

Die AcrySof IQ ReSTOR +2,5 multifokal torische IOL von Alcon mit ActiveFocus wurde von der FDA zugelassen, sie wurde konzipiert, um Astigmatismus und Presbyopie zu korrigieren.

American Academy of Ophthalmology, Academy Express März 2017




Ethnizität könnte einen Einfluss auf die visuelle Funktion bei AMD Patienten haben

In einer großen multiethnischen Kohortenstudie untersuchten Forscher die Assoziation zwischen Ethnizität und Visuell-spezifischer Funktion (VSF) bei Patienten mit AMD.
Es wurde eine kulturell modifizierte Version des VF-14 Fragebogens verwendet, um die von Patienten berichtete VSF zu bestimmen.
Bei chinesischen Studienteilnehmern war späte AMD mit einem klinisch signifikanten Defizit von 19% (p<0,001) assoziiert und frühe AMD mit einer moderaten Verminderung von 2,9% (p=0,046). Malaiische Teilnehmer der Studie mit einer fortgeschrittenen AMD zeigten im Vergleich zu Patienten ohne AMD einen Abfall der VSF, welche annähernd klinische Signifikanz hat (P=0,07) – es war keine Assoziation bei Indern festzustellen.
Die Autoren schlagen vor, dass ethnisch-spezifische Strategien wertvoll sein könnten, um Gesundheitsvorsorge und Interventionen zu planen.

JAMA Ophthalmology, March 2017




Globale Prävalenz von Myopie und hoher Myopie und Trends 2000-2050

Diese systematische Metaanalyse untersucht die weltweite Prävalenz von Trend von Myopie (-0,5 dpt oder weniger) und hoher Myopie (-5,0 dpt oder weniger).
Es wurden 145 Studien mit mehr als 2.1 Millionen Patienten untersucht.
Für das Jahr 2000 wurden 1406 Millionen Patienten mit Myopie (22,9% der Weltbevölkerung; 95% Konfidenzintervall, 932-1932 Millionen (15,2%-31,5%)) und 16,3% Millionen mit hoher Myopie (2,7% der Weltbevölkerung; 95% Konfidenzintervall 86-387 Millionen; (1,4-6,3%)) ermittelt.
Im Jahre 2050 werden es voraussichtlich 4758 Millionen Menschen mit Myopie (49,5% der Weltbevölkerung, 3620-6056 Millionen, 95% Konfidenzintervall, (43,4%-55,7%)) und 938 Millionen Menschen mit hoher Myopie sein.
Zusammenfassend werden Myopie und hohe Myopie global signifikant ansteigen – folglich wird die Behandlung und Prävention von myopiebedingten okulären Komplikationen und Sehverlust von fast 1 Milliarde Patienten mit hoher Myopie notwendig sein.

Ophthalmology 2016

V.i.S.d.P.  
Isabel Eymold Rosita Pfleger
Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongress

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