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DOC-EXPRESS

Juni 2018

DOC - Aktuelles

Der 31. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) findet vom 14. – 16. Juni 2018 in Nürnberg statt.

Neues Kursformat „Operationskurs“
Ziel ist es, dem Teilnehmer einen klaren Operationsablauf, unterteilt in Einzelschritten, zu geben, ergänzt durch Erläuterungen zur Indikationsstellung und zur postoperativen Nachbehandlung.
Der Operationskurs „Antiglaukomatöse Stents“ findet am Freitag, den 15.06.2018, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Weitere Highlights in diesem Jahr sind:
  • Ausweitung der Master Class Kurse auf die Bereiche Glaukomtherapie, Refraktive Chirurgie und Lidchirurgie
  • Video Live Surgery in 3D
  • General Session inkl. Aufnahme in die Hall of Fame Ophthalmologie
  • Wetlabs mit praktischen Übungen an verschiedenen Stationen
  • Kurse zu allen wichtigen Themengebieten der Ophthalmologie
  • Management-Seminare
  • Vorträge und Kurse für ophthalmologisches Assistenzpersonal in Praxis, OP und Verwaltung

 

DOC News - gehört und gelesen

Feuchte AMD: Treat–and–extend wird häufiger angewendet

Die Ergebnisse dieser Phase 3b-Studie unterstützen die Effizienz des treat-and-extend-Therapieansatzes für neovaskuläre AMD. Diese Studie, die in 90 Zentren 18 verschiedener Länder durchgeführt wurde, randomisiert 650 Patienten mit neu diagnostizierter feuchter AMD, welche eine treat-and-extend oder monatliche Therapie über 12 Monate erhielten.
Verglichen mit der monatlichen Behandlung erzielte die treat-and-extend Gruppe statistisch keine schlechteren Ergebnisse hinsichtlich des bestkorrigierten Fernvisus (6,2 vs 8,1 Buchstaben) mit weniger Injektionen (8,7 vs 11,1) und weniger Besuchen (8,9 vs 11,2). Die unerwünschten Nebenwirkungen waren zwischen beiden Gruppen vergleichbar.

Ophthalmology, Januar 2018



DSAEK (Descemet stripping automated endothelial keratoplasty): Erfolgsrate bleibt hoch, wenn Spendermaterial weniger als 12 Tage alt ist

In dieser klinischen Studie untersuchten Forscher den Einfluss von Spenderhornhautlagerungszeit auf die Qualität der DSAEK-Operation.

1.090 Patienten (1.330 Augen) erhielten randomisiert eine Hornhaut, die zwischen entweder 0-7 oder 8-14 Tagen gelagert worden war. Die 3-Jahres-Erfolgsrate war in beiden Gruppen hoch, aber signifikant höher bei den Hornhäuten, die für 7 oder weniger Tage (95%) vs 8-14 Tagen (92%) gelagert worden waren. Die weitere Analyse zeigte, dass die Lagerung weniger als 12 Tage minimale Effekte auf den Transplantaterfolg hatte, während die Lagerungszeit zwischen 12-14 Tagen zu möglicherweise geringeren, aber potentiell tolerablen (89%) Erfolgsraten führte.

JAMA Ophthalmology, Dezember 2017



Zusammenhänge zwischen Serum VEGF-Level, anti-VEGF Medikamenten und systemischer Erkrankung

Diese explorative Analyse ist die erste, die den Einfluss von Serum-VEGF-Level bei Patienten untersucht, die intravitreale anti-VEGF-Injektionen erhielten. Untersucher recherchierten Daten einer randomisierten Studie, die monatliche & PRN-anti-VEGF in 610 Patienten mit neovaskulärer AMD untersuchte.
Serum-VEGF-Level sind niedriger bei einer einzigen intravitrealen Injektion Bevacizumab im Vergleich zu Ranibizumab, jedoch ist dieser Unterschied 3 Monate nach der IVOM nicht mehr nachweisbar.
Bevacizumab scheint das Risiko von immunbedingten Erkrankungen wie Pneumonie (HR 3,53; p=0,01) zu erhöhen, aber die Autoren bemerken, dass dies durch weitere Studien bestätigt werden muss.

Ophthalmology Retina, Februar 2018



27-Gauge PPV: Komplikationsraten ähnlich wie größere Gauge-Systeme

Diese retrospektive Fallstudie untersucht die Langzeitergebnisse von 360 Patienten, die eine 27 Gauge PPV für Glaskörper- und Netzhauterkrankungen hatten.
Der durchschnittliche Visus verbesserte sich von 20/100 vor OP zu 20/50 (p<0,001) nach einem Jahr.
Postoperative Komplikationen waren u.a. vorübergehende okuläre Hypertension (11,3%), Glasköperblutung (7,9%) und transiente Hypotonie (5,6%). Diese Komplikationen und deren Raten sind vergleichbar mit denen nach 23– und 25-Gauge PPV.

Ophthalmology, März 2018



Im Vergleich zu anderen Ärzten verschreiben Augenärzte mehr Originalpräparate als Generika

Diese Studie quantifiziert die von der amerikanischen Krankenversicherung Medicare gesammelten Daten über die Kosten von ophthalmologischen Medikamenten. Die Untersucher analysierten Unterlagen von 1.049.381 Rezepten mit eingeschlossen 19.616 Ophthalmologen und 25.654 Augenoptikern.
2,4 Milliarden US-Dollar rezeptpflichtiger Medikamente gingen auf das Konto von Augenärzten und übertrafen alle anderen in Bezug auf Originalpräparate. Hauptsächlich verantwortlich für die Kosten sind Glaukommedikamente (1,2 Milliarden), gefolgt von Sicca-Präparaten (376 Millionen, 99 % von diesen Kosten durch Restasis (entspricht Ikervis)).
Die Autoren schätzen, dass 148 Millionen durch Generikaeinsatz gespart werden könnten und eine Kombination aus Generika und therapeutischer Substitution 882 Millionen einsparen könnte.
Versicherungspoliceänderungen, die Medicare erlauben würden, die Medikamentenpreise zu verhandeln, könnten schätzungsweise 1.09 Milliarden bei Ophthalmika einsparen.

Ophthalmology, März 2018



Technologie der Zukunft: Subretinales Implantat verbessert das Sehen im Vorversuch

Diese klinische Studie untersuchte die Fähigkeit des Retina-Implantates Alpha AMS, die Sehfähigkeit von 6 Patienten mit Retinitis pigmentosa im Endstadium wiederherstellen zu können. Während einer 24-monatigen Nachuntersuchungszeit konnte das Implantat die Lichtwahrnehmung und zeitliche Auflösung bei allen Teilnehmern wiederherstellen. Die Fähigkeit, sehr kontrastreiche Objekte auf einer Tischplatte zu lokalisieren wurde bei allen außer einem Teilnehmer hergestellt, dessen Implantat intraoperativ beschädigt worden war. Unerwünschte Wirkungen waren: 2 konjunktivale Erosiones, eine Macula-on Netzhautablösung und 2 unbeabsichtigte Beschädigungen des Implantates während der Operation.
Diese frühen Ergebnisse lassen vermuten, dass das Alpha AMS mindestens so gut wie die frühere Generation Alpha IMS funktioniert und langlebiger ist.

Ophthalmology, März 2018

V.i.S.d.P.    
Isabel Eymold Dr. Mignon Hann Miriam Quanz
Kongress-Sekretariat Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongresse

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