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DOC-EXPRESS

Mai 2017

DOC - Aktuelles

Der 30. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) findet vom 11. bis zum 13. Mai 2017 in Nürnberg statt.

Wir freuen uns darauf, den 30. Geburtstag der DOC gemeinsam mit Ihnen zu feiern!

Neu: am Freitag, den 12.05.2017 findet von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr im Saal Helsinki ein Workshop für Ärzte und Industrievertreter statt zum Thema:

„Fallbespiele zum Antikorruptionsgesetz und Eucomed-Guidelines“
Was kann man weiter tun? Was sollte man lassen?

Inhalt des Workshops:
„Nachdem die Antikorruptionsvorschriften seit einem Jahr in Kraft sind, gibt es bereits erste Verfahren. Die Unsicherheit über die Grenzziehung zwischen erlaubtem und verbotenem Verhalten ist gleichwohl nicht geringer geworden. Welche Rolle können Compliance-Regelungen wie Eucomed-Guidelines spielen? Können sich Ärzte auf Äußerungen von Kammern und Kassenärztlichen Vereinigungen stützen? Die Experten geben an konkreten Beispielen aus dem ophthalmologischen Markt Empfehlungen für die Zusammenarbeit von Ärzten untereinander, mit Krankenhäusern und mit Pharma- und Medizinprodukteunternehmen.“

Weitere Highlights sind in diesem Jahr:

  • General Session mit Aufnahme in die Hall of Fame Ophthalmologie
  • 3D Video Live Surgery
  • NEU: MasterClass-Kurs zum Thema Kataraktchirurgie
  • Wetlabs mit praktischen Übungen an verschiedenen Stationen
  • Kurse zu allen wichtigen Themengebieten der Ophthalmologie
  • Management-Seminare
  • Vorträge und Kurse für ophthalmologisches Assistenzpersonal in Praxis, OP und Verwaltung

Die Anmeldung zum neuen Workshop sowie zu den weiteren Programmpunkten ist vor Ort noch möglich.

 

DOC News - gehört und gelesen

Virtuelle Realität verspricht bessere Operationsergebnisse bei unerfahrenen Chirurgen

Diese prospektive Studie untersucht den Effekt von virtuell erworbenen Kenntnissen an einem Operationssimulator(EyeSi, VR magic) mit realen Kataraktchirurgieergebnissen.
Unter den Probanden befanden sich 18 Kataraktchirurgen mit unterschiedlicher Erfahrung, die an dem Simulator trainierten, bis sie zweimal in 2 aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten eine festgelegte Bestehensgrenze erreichten.
Die Chirurgen führten jeweils drei unkomplizierte Kataraktoperationen unmittelbar vor und nach dem virtuellen Training durch, welche durch 3 versteckte Beobachter evaluiert wurden, die dafür ein speziell für Kataraktchirurgie entwickeltes Beurteilungsschema dazu verwendeten.
Das Training resultierte in einem signifikant verbesserten Ergebnis für noch nicht selbständige Kataraktchirurgienovizen (32%, P = 0,008) und intermediäre Chirurgen, die weniger als 75 selbständig durchgeführte Operationen durchgeführt hatten (38%, P= 0,018).
Im Gegensatz zu diesem Ergebnis scheinen laut dieser Studie erfahrene Chirurgen keine besseren Ergebnisse durch das Simulatortraining zu haben.

Ophthalmology, April 2017




Nächtliche Hypotonien sind bei Normaldruckglaukom mit Gesichtsfeldverlusten assoziiert

Wissenschaftler haben prospektiv die Beziehung zwischen nächtlichen Hypotonien, Papillenrandblutungen und Gesichtsfeldprogression in 349 Normaldruckglaukompatienten untersucht.
Alle Studienteilnehmer unterzogen sich einem Blutdrucktagesprofil und regelmäßigen Nachkontrollen innerhalb der darauffolgenden drei Jahre oder länger.
Patienten, die starke nächtliche Hypotonien zeigten, hatten ein vierfach erhöhtes Risiko, eine oder mehrere Papillenrandblutungen während der Studienlaufzeit zu entwickeln, im Vergleich zu Patienten, die normale oder subnormale nächtliche Blutdruckfluktuationen hatten. Wie bereits in früheren Studien nachgewiesen wurde, haben Papillenrandblutungen eine signifikante Bedeutung für zukünftige Gesichtsfeldausfälle: 56% der Patienten mit einer Papillenrandblutung zeigten eine Gesichtsfeldprogression im Gegensatz zu 0% derjenigen, die keine Papillenrandblutung hatten (p < 0,001).

American Journal of Ophthalmology, April 2017

 




Postoperatives Nepafenac scheint Makulaödem zu verhindern


Diese Multizentrum, doppel-verblindete Studie beurteilt die Sicherheit und Effizienz von 0,1 % Nepafenac-Augentropfen zur Verhinderung des Makulaödems nach Kataraktchirurgie bei Patienten mit diabetischer Retinopathie.
Es wurden 160 Patienten mit nichtproliferativer diabetischer Retinopathie randomisiert untersucht, die entweder Nepafenac oder in der Kontrollgruppe ein Placebo dreimal täglich für neunzig Tage postoperativ verwendeten.
Während der Studie entwickelten signifikant weniger Nepafenac-Patienten ein klinisch signifikantes Makulaödem im Vergleich zu der Kontrollgruppe (5% vs 17,5%; p=0,01). Darüber hinaus zeigten wesentlich mehr mit Nepafenac behandelte Augen am 60. Tag postoperativ  +- 10% der ursprünglichen Makuladicke. Mit Nepafenac behandelte Augen hatten einen durchschnittlich besseren bestkorrigierten Fernvisus, jedoch war das Ergebnis nicht klinisch signifikant. Es gab keine neuen Erkenntnisse, die die Therapiesicherheit von Nepafenac betreffen.

British Journal of Ophthalmology, April 2017



Studie bestätigt bessere Compliance durch Kombinationspräparate

Forscher untersuchten die Compliance von Patienten, die entweder Travoprost 0,004% und Timolol 0,5% als Kombinationspräparat oder im Vergleich dazu zwei separate Augentropfen verwendeten.
Die Compliance der 81 Studienteilnehmer, die an Offenwinkelglaukom oder okulärer Hypertension leiden, wurde mittels elektronischer Dosierungshilfen überprüft. Beide Therapien senkten erfolgreich den Augeninnendruck, jedoch waren die Patienten, die ein Kombinationspräparat verwendeten innerhalb eines Jahres an mehr Tagen compliant (60% vs 43%). Die Kluft der Compliancerate zwischen den beiden Gruppen war von Monat 1 (71% vs 38%) bis zum Ende der Studie nachweisbar (32% vs 11%). Auch wenn dieses Ergebnis nicht überraschend ist, unterstreicht es, wie wichtig es ist, die Dosierung der Medikation so einfach wie möglich zu halten, vor allem wenn Patienten mehrere Medikamente benötigen.

American Journal of Ophthalmology, April 2017

 


 

Epiretinale Membranen häufiger bei Asiaten

Diese kombinierte Analyse von 3 bevölkerungsbasierend geführten Studien untersuchte die Risikofaktoren einer epiretinalen Membran (ERM) unter 9799 Chinesen, Malaien und Indern, die in Singapur leben. 
Nachdem Fundusphotographien untersucht wurden, fanden die Autoren in etwa 12% der Patienten ERM, mehr als doppelt so viele ERM wie bisher in kaukasischer Population nachgewiesen wurde. Innerhalb dieser Kohorte war eine ERM häufiger bei ethnisch chinesischen Studienteilnehmern (13%) als bei Malaien (7,9%) oder Indern (8,7 %). Alter war als konsistenter Risikofaktor für jede Art der ERM nachweisbar. Frühere Kataraktchirurgie und diabetische Retinopathie – vor allem proliferative Retinopathie sind die größten Risikofaktoren für eine sekundäre ERM.

British Journal of Ophthalmology, March 2017



Keratokonus: zunehmende Prävalenz in den Niederlanden

Forscher benutzten eine große Krankenversicherungsdatenbank, um die aktuelle altersspezifische Inzidenz und Prävalenz von Keratokonus in den Niederlanden zu erfassen. Unter 1,6 Millionen Patienten im Alter von 10 bis 40 Jahren wurden 2014 insgesamt 218 Patienten neu mit Keratokonus diagnostiziert (1:7500). Das durchschnittliche Alter bei Diagnose war 28; 60,6% der Patienten waren männlich. Die geschätzte nationale Prävalenz wurde auf 1:375 geschätzt – dieses Ergebnis ist fünf– bis zehnmal höher als die vor 30 Jahren berechnete Prävalenz. Die Autoren vermuten, dass die Fortschritte in der bildgebenden Diagnostik und die höhere Anzahl der asiatischen Einwohner (welche ein höheres Risiko haben, einen Keratokonus zu entwickeln) zu diesen Ergebnissen beigetragen haben könnten.

American Journal of Ophthalmology, März 2017

V.i.S.d.P.  
Isabel Eymold Rosita Pfleger
Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongress

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Für weitere Fragen oder Wünsche stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne unter der Email-Adresse quanz@mcn-nuernberg.de zur Verfügung.