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DOC-EXPRESS

April 2018

DOC - Aktuelles

Der 31. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) findet vom 14. – 16. Juni 2018 in Nürnberg statt.

Neues Kursformat „Operationskurs“
Ziel ist es, dem Teilnehmer einen klaren Operationsablauf, unterteilt in Einzelschritten, zu geben, ergänzt durch Erläuterungen zur Indikationsstellung und zur postoperativen Nachbehandlung.
Der Operationskurs „Antiglaukomatöse Stents“ findet am Freitag, den 15.06.2018, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Weitere Highlights in diesem Jahr sind:
  • Ausweitung der Master Class Kurse auf die Bereiche Glaukomtherapie, Refraktive Chirurgie und Lidchirurgie
  • Video Live Surgery in 3D
  • General Session mit Aufnahme in die Hall of Fame Ophthalmologie
  • Wetlabs mit praktischen Übungen an verschiedenen Stationen
  • Kurse zu allen wichtigen Themengebieten der Ophthalmologie
  • Management-Seminare
  • Vorträge und Kurse für ophthalmologisches Assistenzpersonal in Praxis, OP und Verwaltung

 

DOC News - gehört und gelesen

Die Mehrheit der gesunden Augen folgt der ISNT-Regel nicht

Untersucher haben entdeckt, dass Abweichungen von der ISNT-Regel, d.h. eine graduelle Abnahme der neuroretinalen Rinde und der retinalen Nervenfaserschicht von inferior-superior-nasal nach temporal, nur eine geringe Rolle bei der Identifikation vom frühen Glaukom spielt. Die Analyse von 110 gesunden Teilnehmern zeigte, dass nur 37% der neuroretinalen Rinde und 44% der retinalen Nervenfaserschicht der ISNT-Regel folgen, hauptsächlich durch Abweichungen vom erwarteten Muster im nasalen Sektor. Die Autoren empfehlen die IST- oder IS-Regel zu nutzen, um glaukomatöse von nicht-glaukomatösen Augen zu unterscheiden, da mehr als 70% der Menschen innerhalb dieser Kohorte sich an die modifizierten Regeln halten.

American Journal of Ophthalmology, Dezember 2017



Das Endophthalmitisrisiko bleibt niedrig nach wiederholten intravitrealen Injektionen

Mit Hilfe von Daten aus einem nationalen Register untersucht diese Studie den Zusammenhang zwischen intravitrealen Injektionen und Endophthalmitis. Die Autoren identifizierten 4.564 Patienten mit neovaskulärer AMD, die eine anti-VEGF-Therapie zwischen 2006 und 2016 begonnen haben. Von 88.150 Injektionen, die während dieser Zeit gegeben wurden, hatten nur 18 (0,02%) eine infektiöse Endophthalmitis. Das Risiko der Infektion wurde nicht höher durch wiederholte Injektionen oder durch ein bestimmtes anti-VEGF-Medikament. Im Gegensatz dazu war das Risiko für nichtinfektiöse Endophthalmitis höher für Bevacizumab (0,08%) als Aflibercept (0,02%) oder Ranibizumab (0,005%). Alle betroffenen Patienten behielten eine ähnlich gute Sehleistung wie vor der Endophthalmitis (innerhalb 10 Buchstaben).

Ophthalmology, Januar 2018



Trabekulärer Mikrobypass stent ist effektiv für fortgeschrittenes Glaukom

Diese retrospektive Analyse ist die erste, die die Effizienz des iStent (Glaukos) für Patienten mit fortgeschrittenem primärem Offenwinkel-Glaukom untersucht. Forscher untersuchten Daten von 59 Augen mit fortgeschrittenem Offenwinkelglaukom und schwerem Gesichtsfeldverlust, die einen Stent während der Kataraktoperation erhielten. Nach 24 Monaten postoperativ fiel der mittlere Augeninnendruck von 19,3 auf 14,9 mmHg und die Patienten brauchten 0,64 Mal weniger Medikation (beides p<0,01). Nur 5 Augen hatten Druckspitzen über 15 mmHg und bei 4 Augen war ein weiterer chirurgischer Eingriff notwendig. Diese Ergebnisse zeigen, dass die iStent-Implantation auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Offenwinkelglaukom und visuell signifikanter Katarakt sinnvoll ist.

Journal of Glaucoma, Januar 2018



Barrett Universal II Formel zeigt hohe Genauigkeit für Augen aller Dimensionen

Diese retrospektive Fallstudie vergleicht die Genauigkeit von 7 IOL-Berechnungsformeln (Barrett-Universal II, Haigis, Hoffer-Q, Holladay 1, Holladay 2, Olsen und SRK/T), um die postoperative Refraktion vorauszusagen. Die Analyse untersuchte 18.501 Augen, die eine monofokale IOL der Firma Alcon erhielten (SN60WF oder SA60AT). Insgesamt hatten die Barrett und Olsen Formel, den kleinsten absoluten Fehler, Hoffer Q und SRK/T den größten. Die Barrett-Formel war unter diesen Formeln die akkurateste für sowohl lange (> 25,5 mm) als auch kurze (< 22,5 mm) Augen. Im Gegensatz zu vorherigen Ergebnissen zeigte die Hoffer-Q die schlechtesten Ergebnisse für kurze Augen.

Ophthalmology, Februar 2018



DMEK: sicher und effektiv bei endothelialem Versagen

Diese Untersuchung hat 47 große, prospektive und Beobachtungsstudien eingeschlossen. Jede dieser Studien zeigte eine schnelle visuelle Erholung nach erfolgreicher DMEK mit einem finalen bestkorrigierten Visus zwischen 20/21 und 20/31. 7 Studien, welche DMEK direkt mit DSEK (Descemet’s stripping endothelial keratoplasty) verglichen, zeigten bessere visuelle Ergebnisse nach DMEK. Die Erholungszeiten, Komplikationen und Abstoßungsraten waren besser nach DMEK.im Gesundheitswesen führen können.

Ophthalmology, Februar 2018



Erhöhtes Amotiorisiko nach pädiatrischer Kataraktchirurgie

Diese Studie stellte fest, dass das Langzeitrisiko einer Amotio nach Kataraktchirurgie bei Kindern höher ist als bei Erwachsenen. Die Untersucher bewerteten eine Kohorte von 295 Kindern (481 Augen) ohne okuläre oder systemische Anomalien. Neun Patienten (12 Augen) entwickelten eine Amotio nach einem Mittel von 70 Monaten postoperativ. Die Kaplan-Meier-Kurve zeigt ein kumulatives 10-Jahres-Risiko von 5,5%, höher als das 20-Jahre-Risiko von 1,8% für Erwachsene. Signifikante Risikofaktoren sind männliches Geschlecht, Myopie und geistige Behinderung. Diese Untersuchungsergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit von regelmäßigen Langzeit-Nachuntersuchungen vor allem für Hochrisikogruppen und prophylaktische Behandlung von verdächtigen retinalen Veränderungen.

Ophthalmology, Januar 2018

V.i.S.d.P.    
Isabel Eymold Dr. Mignon Hann Miriam Quanz
Kongress-Sekretariat Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongresse

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