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DOC-EXPRESS

März 2017

DOC - Aktuelles

Der 30. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) wird in diesem Jahr vom 11. bis zum 13. Mai 2017 in Nürnberg stattfinden.

Wir freuen uns darauf, den 30. Geburtstag der DOC gemeinsam mit Ihnen zu feiern!

Neu: am Freitag, den 12.05.2017 findet von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr im Saal Helsinki ein Workshop für Ärzte und Industrievertreter statt zum Thema:

„Fallbeispiele zum Antikorruptionsgesetz und Eucomed-Guidelines“
Was kann man weiter tun? Was sollte man lassen?

Inhalt des Workshops:
„Nachdem die Antikorruptionsvorschriften seit einem Jahr in Kraft sind, gibt es bereits erste Verfahren. Die Unsicherheit über die Grenzziehung zwischen erlaubtem und verbotenem Verhalten ist gleichwohl nicht geringer geworden. Welche Rolle können Compliance-Regelungen wie Eucomed-Guidelines spielen? Können sich Ärzte auf Äußerungen von Kammern und Kassenärztlichen Vereinigungen stützen? Die Experten geben an konkreten Beispielen aus dem ophthalmologischen Markt Empfehlungen für die Zusammenarbeit von Ärzten untereinander, mit Krankenhäusern und mit Pharma- und Medizinprodukteunternehmen.“

Weitere besondere Highlights sind in diesem Jahr:

  • 3D Video Live Surgery
  • NEU: MasterClass-Kurs zum Thema Kataraktchirurgie
  • General Session inkl. Aufnahme in die Hall of Fame Ophthalmologie
  • Wetlabs mit praktischen Übungen an verschiedenen Stationen
  • Kurse zu allen wichtigen Themengebieten der Ophthalmologie
  • Management-Seminare
  • Vorträge und Kurse für ophthalmologisches Assistenzpersonal in Praxis, OP und Verwaltung

Die Anmeldung zum neuen Workshop sowie zu den weiteren Programmpunkten können Sie über die Homepage

http://www.doc-nuernberg.de/teilnehmerregistrierung.php

vornehmen.

 

DOC News - gehört und gelesen

Risikofaktoren für einen perioperativen Zentralarterienverschluß (ZAV)

Dies ist die bisher größte Studie, welche die Inzidenz und Risikofaktoren für einen ZAV während einer Herzoperation untersucht. Die Autoren begutachteten 5,8 Millionen Herzoperationen, die im Zeitraum von 1998 - 2013 durchgeführt wurden- die Inzidenz eines ZAV war insgesamt 7,77 Fälle pro 10.000 Operationen.
Erkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für einen ZAV verbunden sind: Riesenzellartheritis, TIA, Karotisstenose, Diabetes mit Augenbeteiligung, erhöhtes Thromboembolierisiko, thromboembolischer Schlaganfall und Aorteninsuffizienz.
Im Gegensatz dazu sind in dieser Studie mit einem niedrigeren Risiko assoziiert: weibliches Geschlecht, akutes Koronarsyndrom, Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz, Typ 2 Diabetes, Rauchen und Thrombozytopenie.

Ophthalmology Februar 2017


Raindrop inlay zur presbyopen Korrektur

Diese Fallstudie evaluiert bei 17 Patienten chirurgisch induzierte Veränderungen nach Implantation des Raindrop Corneal Inlay (Revision Optics).
Die Autoren zeigten, daß das Hydrogel Inlay durch Erhöhen der negativen sphärischen Aberrationen Presybyopie korrigiert und dies effektiver als multifokale LASIK oder hyperope LASIK.
Nach 12 Monaten wurde bei keinem Patient haze oder Inlay-Migration beobachtet- gemäß den Autoren ist dies auf die Flap-Dicke von 33,3 % der zentralen Hornhautdicke zurückzuführen.
Die durch die Pentacam Scheimpflug-Kamera korrekt angezeigte chirurgisch induzierte refraktive Änderung (K –Wert in der 5 mm – Zone) kann für die intraokulare Stärkenbestimmung vor Kataraktchirurgie verwendet werden.

American Journal of Ophthalmology, Januar 2017


Die modulare IOL könnte die Kataraktchirurgie verbessern

Das modulare IOL –System (Harmoni Modular IOL, Clarvista Medical) besteht aus einer Basis und einer Optik, welche im Auge zusammengesetzt werden.
Nachdem die Basis in den Kapselsack injiziert wurde, wird die Optik komplett in diese Basis innerhalb der Rhexis eingepaßt. Diese experimentelle Studie vergleicht die Bewegung der modularen IOL im Vergleich zu der einer single-piece-IOL (Acrysof SN60) in 4 Spenderpaaraugen.
Ultraschall-Biomikroskopie wurde verwendet, um die Vorderkammertiefe zu bestimmen, während das Auge mit unterschiedlichem Druck gefüllt wurde.
Die modulare IOL war deutlich stabiler: die durchschnittliche Position war 0,03-0,07 im Vergleich zu 0,26-0,87 der single-piece-IOL (p=0,007).
Die Autoren fassen zusammen, daß die verbesserte Stabilität eine präzisere Vorhersage der effektiven Linsenposition ermöglichen könnte und dies zu verbessertem postoperativem Sehen führen könnte.

Journal of Cataract & Refractive Surgery, Dezember 2016


Niedrig dosiertes Bevacizumab scheint bei ROP effektiv zu sein

Dieses retrospektive Review evaluiert die Effizienz von 0,312 mg Bevacizumab – im Vergleich zu früheren Studien halbe Dosierung. Es wurden 17 Kinder mit Zone I oder posteriorer Zone II Erkrankung untersucht. Insgesamt wurden 70 % der Augen erfolgreich behandelt.
Alle Augen mit Stadium 3 + posteriorer Zone I-Erkrankung und 80 % der Augen mit Stadium 3 + Zone 1 wurden erfolgreich behandelt. Nur 25 % der Augen mit aggressiver posteriorer ROP sprachen auf Behandlung an- die restlichen Augen benötigten Laser-Photokoagulation.
Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß 0,312 mg Bevacizumab ausreichend für Zone I und posteriore Zone II – Erkrankung ist, aber aggressive posteriore ROP eine höhere Dosis von Bevacizumab häufig mit Laser kombiniert benötigt.

Retina Januar 2017

V.i.S.d.P.  
Isabel Eymold Rosita Pfleger
Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongress

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Für weitere Fragen oder Wünsche stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne unter der Email-Adresse quanz@mcn-nuernberg.de zur Verfügung.