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DOC-EXPRESS

Oktober 2017

DOC - Aktuelles

Jetzt schon vormerken:

Der 31. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) findet  vom 14. – 16. Juni 2018 in Nürnberg statt.

Die Abstract-Einreichung für wissenschaftliche Kurzvorträge (Free Paper) und ePoster ist über die Kongresshomepage http://www.doc-nuernberg.de/abstracteinreichung-frei.php möglich.

 

DOC News - gehört und gelesen

Metaanalyse zeigt vergleichbares Sicherheitsprofil von Bevacizumab & Ranibizumab

Auf der Grundlage von Daten aus randomisierten Studien von 5 multizentrischen Kliniken wurde das Risiko von systemischen unerwünschten Nebenwirkungen von Ranibizumab und Bevacizumab für die Behandlung von neovaskulärer AMD untersucht.

Im Gegensatz zu früheren Metaanalysen, die dasselbe Risiko auf der Grundlage von gesammelten Daten untersuchten, verwendet diese Studie individuelle Patienteninformationen, die für Grundlinienfaktoren wie Raucher / Nichtraucher und Diabetes angepasst wurde.

Das relative Risiko, mindestens eine der systemischen unerwünschten Nebenwirkungen zu haben, war zwischen Ranibizumab und Bevacizumab nicht signifikant verschieden. Dies ist ein weiterer Nachweis, dass große Unterschiede bezüglich des Sicherheitsprofils zwischen diesen beiden anti-VEGF Medikamenten unwahrscheinlich sind.

Ophthalmology Retina, September-Oktober 2017



Retrospektive Studie zeigt eine hohe Rate von DALK- Transplantatabstoßungen

Diese monozentrische Studie untersucht die Rate von Transplantatabstoßungsepisoden nach DALK (deep anterior lamellar keratoplasty). Von 251 DALK–Fällen hatten 36 Augen (14,4 %) eine Transplantatabstoßung nach ca. 7 Monaten. Das relative Risiko einer Transplantatabstoßung war höher bei jungen Patienten (< 46 Jahren, RR 2,1), Schwarze mehr als Weiße (RR 2,7) und bei manueller DALK mehr als laser-assistierter DALK (2,7). Besonders hervorzuheben ist, dass keiner der Patienten, die als Hochrisiko klassifiziert worden waren, aufgrund von präoperativ vermehrter Hornhautvaskularisation eine Transplantatabstoßung hatte – die Autoren vermuten, dass dies durch eine längere Kortikoidtherapie verhindert wurde.

Cornea, September 2017



Kongenitales Glaukom: Mikrokatheter-assistierte Trabekulotomie bewirkt bessere Senkung des IOD

Untersucher verglichen die 1-Jahresergebnisse von IMCT (illuminated micro-catheter-assisted 360° circumferential trabeculotomy) vs. CPT (conventional partial trabeculotomy) bei primärem kongenitalen Glaukom. 31 Patienten im Alter von 0-2 Jahren (40 Augen) erhielten bei dieser prospektiven Studie randomisiert IMCT oder CPT. Beide Verfahren erreichten statistisch signifikante Senkungen des IOD, aber die IMCT-Gruppe erreichte einen durchschnittlich niedrigeren IOD nach 12 Monaten (9,5 vs. 11,7 mmHg, P<0,001). Die absolute Erfolgsrate war auch bei der IMCT-Gruppe besser.

American Journal of Ophthalmology, August 2017



Multizentrische US-Studie beweist die Wirksamkeit von CXL für Keratokonus

Diese randomisierte Studie untersuchte 205 Augen, um die Sicherheit von CXL für Keratokonus zu untersuchen. Nach einem Jahr zeigte die CXL-Gruppe signifikante Verbesserung von Kmax und bestkorrigierten Fernvisus. Im Gegensatz dazu zeigten die Augen in der Kontrollgruppe einen signifikanten Anstieg von Kmax als Indikator des kontinuierlichen Fortschreitens der Erkrankung. Die am häufigsten auftretende mit CXL assoziierte NW war Hornhautstroma-haze, welches in 57% der Augen beobachtet wurde. Am Ende der Nachuntersuchungen zeigten jedoch nur noch 2 Augen haze und 1 Auge eine Hornhautnarbe.

Ophthalmology, September 2017



Starke Evidenz, dass prompte anti-VEGF Therapie für Makulaödem nach VAV wirksam ist

Es wurden 27 Studien mit dem Ziel verglichen die Sicherheit und Effizienz der anti-VEGF-Therapie für Makulaödem nach VAV (Venenastverschluß) zu untersuchen. Zehn Level 1 Studien zeigen, dass im Vergleich zu Laserbehandlung anti-VEGF Therapie einen signifikant besseren Visus zeigt, vor allem wenn die Therapie schnell initiiert wird. 6 Level-1-Studien zeigen, dass intravitreale Kortikosteroide eine effektive Option sind, aber ein höheres Nebenwirkungsprofil haben (erhöhter Augeninnendruck und grauen Star). Solide Daten zu Kombinationstherapien oder Medikamentenvergleich waren begrenzt.

Ophthalmology, September 2017



Neue Antikoagulantien scheinen ein niedrigeres Risiko für intraokuläre Blutungen zu haben

Diese Metaanalyse untersucht das Risiko intraokulärer Blutungen, die mit neuen oralen Antikoagulantien assoziiert sind. Nach Analyse von 12 Phase 3 randomisierten Studien mit insgesamt 102.627 Studienteilnehmern, stellten die Untersucher fest, dass die Patienten, die randomisiert neue Antikoagulantien erhielten, ein 22% niedrigeres Risiko hatten, eine intraokulare Blutung zu entwickeln, als die, die Warfarin erhielten. Eine Subgruppenanalyse zeigte, dass das reduzierte Risiko geringer war, egal, für welche Indikation die Antikoagulantien eingenommen wurden (Vorhofflimmern oder venöse Thromboembolie) oder welches neue Antikoagulanz eingenommen wurde (Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban oder Edoxaban).

Ophthalmology, August 2017

V.i.S.d.P.  
Isabel Eymold Miriam Quanz
Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongresse

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