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DOC-EXPRESS

November 2019

DOC - Aktuelles

Jetzt schon vormerken:
Der 33. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) findet vom 18. – 20. Juni 2020 in Nürnberg statt.

Die Abstract-Einreichung für wissenschaftliche Kurzvorträge (Free Paper) und ePoster ist über die Kongresshomepage möglich.

 

DOC News - gehört und gelesen

Berechnung der Stärke der Intraokularlinse bei Augen mit extremer Kurzsichtigkeit: Vergleich der Barrett Universal II, Haigis und Olsen Formeln

Eine prospektive Studie mit 79 Augen von 79 Patienten verglich die Genauigkeit der Barrett Universal II, Haigis und Olsen Formeln bei der Berechnung der intraokularen Linsenleistung bei Augen mit extremer Kurzsichtigkeit. Bei Augen mit einer axialen Länge von 29,0-30,0 mm waren alle drei Formeln akkurat. In Augen mit einer axialen Länge von 30,0 oder mehr war die Barrett Universal II Formel besser als die Haigis Formel. Die Genauigkeit der Haigis-Formel in kurzsichtigen Augen wurde durch die axiale Länge und den Keratometriewert beeinflusst, während die Genauigkeit der Barrett Universal II- und Olsen-Formeln nur durch die axiale Länge beeinflusst wurde.

Journal of Cataract and Refractive Surgery, Juni 2019


Pilot-Evaluierung von Refraktionsfehlern im Zusammenhang mit einem neuen Verfahren zur Berechnung der Stärke von Intraokularlinsen auf Basis von Ray-Tracing.

Die Forscher bewerteten die Genauigkeit einer neuen, auf Ray-Tracing basierenden IOL-Stärkenberechnungsmethode in einer theoretisch prospektiven Studie. Der absolute Fehler des refraktiven sphärischen Äquivalents der Ray-Tracing IOL-Stärkenberechnungsmethode, basierend auf individualisierten Augenmodelldaten, einem physikalischen Linsenpositionsvorhersagegerät, retinalen Bildqualitätskriterien für die IOL-Stärkenauswahl und genauen IOL-Designinformationen, wurde berechnet und mit den Ergebnissen unter Verwendung der Barrett Universal II, Hill-RBF, SRK/T und Haigis-Formeln verglichen. Es gab keinen signifikanten Unterschied im absoluten Fehler zwischen dem Raytracing und der Barrett Universal II oder Hill-RBF-Formel. Der absolute Fehler war jedoch im Vergleich zu den Formeln Haigis und SRK/T deutlich geringer. Die Forscher stellten fest, dass die Möglichkeit, die erwartete visuelle Leistung zu visualisieren, die IOL-Auswahl erleichtern könnte.

Journal of Cataract and Refractive Surgery, Juni 2019


Phakoemulsifikation mit der Big-Bubble-Technik: eine Variante des Triple-Verfahrens

Wenn Patienten sowohl Hornhautektasie als auch Katarakt zusammen haben, kann dies zu chirurgischen Hürden führen. In den meisten Fällen gehen die Chirurgen zweistufig vor, indem sie zuerst die Hornhauttransplantation durchführen und dann in einem zweiten Eingriff die Kataraktoperation. Manchmal wird eine Triple-Prozedur durchgeführt, bei der die Kataraktoperation mit intraokularer Linsenimplantation und mit einer Transplantatoperation kombiniert wird. Die Rehabilitationszeit ist bei diesem Ansatz kürzer, als bei der zweistufigen Technik, und die Kosten sind für den Patienten geringer. In einigen Fällen wird ein dreifacher Eingriff mit einer Big Bubble-DALK-Technik und anschließender Phakoemulsifikation durchgeführt. Hier ist jedoch ein Riss der Descemetmembran die Gefahr, weshalb extreme Vorsicht geboten ist. Die Forscher führten stattdessen das dreifache Verfahren mit Phakoemulsifikation durch und setzten dann die Big-Bubble-DALK-Technik zur Platzierung eines Hornhauttransplantats ein.

Journal of Cataract and Refractive Surgery, August 2019


Dezentrationsmessungen mit der tangentialen Krümmungstopographie und der Scheimpflug-Tomographie Pachymetrie-Differenzkarten nach dem SMILE-Verfahren (small incision lenticule extraction).

In dieser retrospektiven Fallstudie mit 155 Augen überlegten die Forscher, was nach dem SMILE-Verfahren passiert war, um die Übereinstimmung zwischen der tangentialen Krümmungstopographie, die von einem Keratron Scout (Opticon) erzeugt wurde, und den Differenzkarten der Pachymetrie, die für jedes Auge über das Pentacam-System (Oculus) erstellt wurden, zu messen. Die Forscher fanden heraus, dass bei den tangentialen Krümmungsdifferenzkarten eine Dezentrationsgröße von 0,27 mm gegenüber einer Größenordnung von 0,26 mm bei den pachymetrischen Differenzkarten vorlag, die sich nicht signifikant unterschied. Die Vektordifferenz im Versatz der Pupillen zwischen prä- und postoperativen Messungen aus der Differenzkarte der Pachymetrie korrelierte signifikant mit der Größe der Vektorunterschiede der Dezentrierung zwischen den beiden Karten. Die Vektordifferenzplots zeigten eine breite Verteilung über alle vier Quadranten hinweg und zeigten eine mangelnde Übereinstimmung. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass es zwar keinen signifikanten Unterschied zwischen der skalaren Größe der Dezentrierung und den tangentialen Topographie-Differenzkarten und den Pachymetrie-Differenzkarten gab, dass die Vektorunterschiede jedoch offensichtlich waren, wobei ein zunehmender Pupillenversatz zu einem zunehmenden Fehler in den Pachymetriekarten führte, was auf einen Mangel an Übereinstimmung hindeutet.

Journal of Cataract and Refractive Surgery, August 2019


Optisches Verhalten des Auges, das mit extremen intraokularen Dioptrien implantiert wurde.

Ziel dieser prospektiven Vergleichsstudie war es, zu untersuchen, wie sehr niedrige und sehr leistungsstarke sphärische Monofokallinsen, die nach der Kataraktoperation eingesetzt wurden, die okulären Aberrationen durch den Eingriff beeinflussen. In der Studie wurden 88 Augen, in die nach einer Kataraktoperation eine sphärische monofokale IOL implantiert wurde, in eine von 3 Gruppen eingeteilt, basierend auf der Stärke ihrer IOL. Gruppe 1 umfasste Linsen im Bereich von + 20 D bis + 23 D, während Gruppe 2 solche mit weniger als + 10 D Stärke umfasste. Diejenigen in Gruppe 3 hatten Linsen mit + 29 D Stärke oder mehr. Bei der 3-monatigen Untersuchung fanden die Forscher heraus, dass es in Bezug auf Refraktionsfehler, Hornhautaberrometrie oder totale okuläre Aberrationen höherer Ordnung keine Unterschiede zwischen den Gruppen bei keinem der betrachteten Pupillendurchmesser gab. Bei der sphärischen Aberration fanden sie ebenfalls heraus, dass es bei einer 4 mm Pupille keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen gab. Bei einer Pupille von 4,5 oder 5,0 mm hatte die Gruppe 2 jedoch eine signifikant geringere sphärische Aberration im Vergleich zu Gruppe 1 oder Gruppe 3. Beim Vergleich von Gruppe 1 und 3 war die sphärische Aberration unabhängig vom Pupillendurchmesser nicht signifikant unterschiedlich. Die Kontrastempfindlichkeit wurde aufgrund höherer sphärischer Aberration nicht verringert. Die Schlussfolgerung war, dass leistungsstarke positive IOLs trotz gegenteiliger theoretischer Beweise nur eine vernachlässigbare, klinisch unbedeutende Anzahl an Aberrationen induzieren.

Journal of Cataract and Refractive Surgery, August 2019


Behandlung von Gefäßerkrankungen der Netzhaut:
Neues Anti-VEGF-Molekül soll Behandlungsaufwand reduzieren


Ein neuartiges Anti-VEGF-Antikörper-Biopolymer-Konjugat, das sich derzeit in klinischen Studien befindet, zielt darauf ab, die Behandlungslast im Zusammenhang mit intravitrealen Injektionen deutlich zu reduzieren, indem es eine verbesserte Wirksamkeit und Haltbarkeit bietet, so Dr. J. Pablo Velazquez-Martin.
KSI-301 ist ein Antikörper, der stabil mit einem Biopolymer mit hohem Molekulargewicht verbunden ist. Die Kombination gehört zu einer neuen Klasse von Molekülen: Antikörperbiopolymer-Konjugat oder ABC-Medikamente. KSI-301 wurde entwickelt, um sowohl Größe als auch Formulierungsstärke zu optimieren und die Haltbarkeit im Auge zu verbessern.
In einer kürzlich durchgeführten Phase-I-Studie wurde KSI-301 auf Sicherheit an zuvor behandelten oder naiven Patienten mit diabetischem Makulaödem (DME) getestet. Die Open-Label-Studie mit einer einzigen aufsteigenden Dosis an fünf verschiedenen Zentren in den USA umfasste neun Studienaugen, drei pro Dosierungskohorte, die eine Einzeldosis KSI-301 (1,25 mg; 2,5 mg oder 5 mg) über eine intravitreale Standardinjektion erhielten und dann 12 Wochen lang verfolgt wurden.
Im Hinblick auf die Sicherheitsergebnisse wurden keine medikamentösen Nebenwirkungen, intraokulare Entzündungen oder dosislimitierende Toxizitäten beobachtet.
Die Patienten zeigten auch eine Verbesserung des Sehvermögens und eine Abflachung der Netzhautdicke nach einer Einzeldosis-Verabreichung von KSI-301 über den 12-wöchigen Untersuchungszeitraum. Weitere Studien des Medikaments sind in naher Zukunft geplant, darunter eine laufende Phase-Ib-Studie zur Evaluierung mehrerer Dosen bei feuchter AMD-, DME- und Retinalvenenverschluss (RVO) sowie eine Phase-II-Studie bei behandlungsnaiver feuchter AMD mit Dosierung so selten wie alle 20 Wochen nach der initialen loading dose.

Eurotimes, July/August 2019

 

Thomas Neuhann kommentiert…

Hier finden Sie eine Auswahl von Kurzbesprechungen von Originalartikeln aus wissenschaftlichen Zeitschriften, u.a. aus Ophthalmology, British Journal of Ophthalmology, American Journal of Ophthalmology, JAMA Ophthalmology, Journal of Cataract and Refractive Surgery, Survey of Ophthalmology, der Ophthalmologe, Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde.


Borkar D et al. „Endophthalmitis Rates after Bilateral Same-Day Intravitreal Anti-Vascular Endothelial Growth Factor Injections.“ Am J Ophthalmol. 2018 Oct;194(10):1-6.

Endophthalmitisrisiko bei beidseitiger IVOM: In dieser Serie von über 101.000 IVOMs bei ca. 56.900 Patienten kamen 28 einseitige Endophthalmitiden vor (0,027 %); bei keinem Patienten mehr als einmal, kein einziger Fall beidseits. Das zeigt, so die Autoren, dass man beidseits in gleicher Sitzung spritzen kann ohne erhöhtes Risiko.


Gross J et al. „Five-Year Outcomes of Panretinal Photocoagulation vs Intravitreous Ranibizumab for Proliferative Diabetic RetinopathyA Randomized Clinical Trial.“ JAMA Ophthalmol. 2018 Oct;136(10):1138-1148.

Panretinale Laserkoagulation und Lucentis® hatten bei proliferierender DRP nach 5 Jahren vergleichbare – und sehr gute! – Visusergebnisse ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Lucentis®-Patienten hatten allerdings signifikant weniger diabetisches Makulaödem und Gesichtsfeldausfälle als nach Laser.
Anmerkung: 66 % der eingeschlossenen Patienten hielten die Studie über die 5 Jahre durch: Absolut ist dieser „loss to follow-up“ zwar relativ hoch, aber in Anbetracht der speziellen Patientengruppe respektabel „niedrig“. Ich finde das Ergebnis klinisch sehr wichtig und hilfreich: Man kann die Behandlungsart also verantwortbar auf die persönlichen Umstände der einzelnen Patienten abstellen (Kontroll- und Behandlungsfrequenz, Compliance etc.) und kann den Patienten auf dieser Basis vernünftig sagen, was sie bei der jeweiligen Option für Vor- und Nachteile erwarten können.


Stival R et al. „Presbyopic Excimer Laser Ablation: A Review.“ Journal of Refractive Surgery. 2018 Oct;34(10):698-710.

Eine Übersicht über Excimer-Laser Ablationsprofile zur Presbyopiekorrektur und deren Ergebnisse.
Anmerkung: Wie man die findet, sollte jedermann selbst nach seinen Erwartungen und Ansprüchen – und vor allem angesichts der Performance alternativer, insbesondere Korrekturbasierter Korrekturverfahren beurteilen. Für mich persönlich gibt es nur eine Laserkorrektur der Presbyopie (wo möglich) – die Erzielung von Monovision. Alle anderen Hornhautbasierten Verfahren kosten nach meiner Einschätzung mehr Verlust an Qualität, als der Vorteil und die Güte der (ja oft nur teilweise) ersparten Nahbrille wert ist. Zumal angesichts der existierenden Alternativen. Meine Einschätzung ist natürlich keinesfalls das Maß der Dinge – aber zumindest vernünftig begründet... und, wenn man die bisherige Durchsetzung der entsprechenden Verfahren betrachtet, scheine ich nicht ganz allein zu sein damit…


Stürmer J et al. „Operieren wir die Glaukome zu spät?“. Klin Monatsbl Augenheilkd 2018 Nov;235(11):1269-1277.

Ein von zwei sehr vernünftigen, ehrlichen und kenntnisreichen Autoren geschriebener Übersichtsartikel zur Ewigkeitsfrage: „Wann ist der richtige Zeitpunkt zur Glaukom-OP“ – nicht zuletzt in Abhängigkeit von deren Erfolgsaussicht und Risikoprofil.
Anmerkung: Wir diskutieren diese Fragen ja täglich in der klinischen Arbeit. Compliance, Verträglichkeit der medikamentösen Therapie, Komplikations- vs. Erfolgswahrscheinlichkeit der gewählten Operationsoption, Drucklage und „Zieldruck“ – in keiner der Fragen gibt es belastbar belegt eindeutige und unzweifelhafte „Grundwahrheiten“ – in allen diesen Aspekten dagegen viel Meinung, Dafürhalten etc. („I strongly believe“, „Wie wir alle wissen“ etc. etc.) – das ist ja das Problem. Wer mal eine drucksenkende und -kontrollierende Operation erfindet, die sich mit den Sicherheits- und Wirksamkeitsprofilen der heutigen Katarakt-Operation messen kann, der hat den Nobelpreis sicher...


Lamprakis I et al. „Der Einfluss multipler Anti-VEGF-Injektionen auf den intraokularen Druck; Klin Monatsbl Augenheilkd 2018 Nov;235(11):1278-1284.

Diese Studie zeigt – an einer allerdings vergleichsweise kleinen Fallzahl (n = 50), dass häufige IVOM kein eigenständiger Risikofaktor für Augendrucksteigerungen sind; ein präexistentes Glaukom disponiert allerdings für vorübergehende Drucksteigerungen – darauf muss man dann halt achten.


„Recommendations for Herpes Zoster Vaccine for Patients 50 Years of Age and older.“ Ophthalmology. 2018 Nov;125(11):1813-1816.

Noch einmal zusammengefasst die nachdrückliche Empfehlung der AAO, ab dem 50. Lebensjahr gegen Zoster zu impfen, bevorzugt mit rekombinantem Zoster Impfstoff.
Anmerkung: Im Gegensatz zur deutschen STIKO – der im Ärzteblatt wieder die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie heftig widersprochen hat... Nach meinem eigenen – ganz unmaßgeblichen – Verständnis finde ich es nicht sehr einleuchtend, dass man die Impfung nicht empfiehlt, weil sie jenseits des 70. Lebensjahres an Wirksamkeit abnimmt (auf immerhin doch immer noch 40 %); das erscheint mir kein vernünftiger Grund, um auf die hoch wirksame Impfung in jüngeren Lebensjahren zu verzichten, zumal das Erst-Manifestationsalter in den letzten Jahren kontinuierlich nach unten geht...


Johnson T et al. „Low Sensitivity of the Van Herick Method for Detecting Gonioscopic Angle Closure Independent of Observer Expertise.“ Am J Ophthalmol. 2018 Nov;195(11):63-71.

Für die Beurteilung der „Enge“ eines Kammerwinkels und damit des Winkelblockrisikos muss man gonioskopieren: Die „einfacheren“ Spaltlampen-Methoden – z.B. van Herrick – sind unzulänglich (Sensitivität 58 % bis 79 %).


Gurabardhi M et al. „Serial intraocular lens opacifications of different designs from the same manufacturer: Clinical and light microscopic results of 71 explant cases.“ J Cataract Refract Surg. 2018 Nov;44(11):1326-1332.

Aus Berlin eine Serie von über 70 Oculentis-IOL unterschiedlicher Modelle, die wegen Verkalkung entfernt wurden.


Hooshmand J et al. „Intraoperative performance and ultrastructural integrity of human capsulotomies created by the improved precision pulse capsulotomy device.“ J Cataract Refract Surg. 2018 Nov;44(11):1333-1335.

Das Zepto-Kapsulotomie-Gerät funktioniert weitgehend gut, aber nicht ohne Rest-Adhärenzen und radiäre Einrisse.
Anmerkung: Da gibt es unterschiedliche Serien – auch solche mit 100% freischwimmender Kapsulektomie – aber die Serien mit den nicht so perfekten Ergebnissen zeigen jedenfalls, dass auch dies jedenfalls noch nicht die perfekte Wunderlösung ist...


Li S et al. „Effect of phacoemulsification incision size on incision repair and remodeling: Optical coherence tomography assessment.“ J Cataract Refract Surg. 2018 Nov;44(11):1336-1343.

Unter sonst völlig gleichen Umständen waren Phako-Inzisionen von 2,85 mm mit dem entsprechenden Tipp deutlich weniger traumatisch als solche von 2,2 mm mit dem entsprechenden Tipp.
Anmerkung: ... und das ohne erkennbaren Vorteil für den winzigen Unterschied...


Stultin et al. „Corneal crosslinking without epithelial removal.“ J Cataract Refract Surg. 2018 Nov;44(11):1363-1370.

512 Augen mit Keratokonus und 80 Augen mit Ektasie nach LASIK wurden mit einer neuen Formulierung von Riboflavin transepithelial mit CXL behandelt (30 Minuten, 4 mW/cm2, gepulst, keine Riboflavin-Tropfen während der Belichtung). Durchgehend verbesserte Parameter und – immerhin! – kein Progressionsnachweis nach zwei Jahren.
Anmerkung: Immerhin bemerkenswerte Zahlen und wenigstens einmal zwei Jahre keine weitere Progression nachgewiesen! Das ist zum ersten Mal eine Studie zu dieser Option, die mir relevant erscheint!

V.i.S.d.P.    
Isabel Eymold Dr. Mignon Hann Miriam Quanz
Kongress-Sekretariat Kongress-Sekretariat MCN AG - Teamleitung Kongresse