Kataraktchirurgie
Programm
18. Juni 2026
Moderation: Andreas Meschke, Düsseldorf ;
Kategorie/Schiene:
Seminare
Vorträge:
Das Recht des Gesundheitswesens unterliegt stetiger Veränderung. Der Gesetzgeber ist regelmäßig aktiv. Die Rechtsprechung tut ihr Übriges, um laufend bestehende Vorgaben fu¨r niedergelassene Ärzte zu konkretisieren; in Einzelfällen u¨berraschende Entscheidungen erschweren sodann bestimmte tradierte Verhaltensweisen im Bereich von Kooperationen, Abrechnungen, Praxiskäufen und -verkäufen usw.
Der Kurs gibt einen Überblick u¨ber gesetzgeberische Aktivitäten der letzten zwölf Monate und Urteile mit einschneidenden Auswirkungen fu¨r niedergelassene Ärzte. „Dauerbrenner“, zu denen es laufend etwas Neues zu berichten gibt, sind die Vorgaben des Antikorruptionsgesetzes im Gesundheitswesen (§ 299 a und b StGB), neueste Entscheidungen zu Ärzte-Bewertungsportalen im Internet sowie Entscheidungen des Bundessozialgerichts im Zusammenhang mit Vertragsarztzulassungen. Sollten im Zeitpunkt der Veranstaltung konkrete Verfahren bekannt geworden sein, wird u¨ber sie berichtet werden.
Teilnahmegebühr: 70,- € (bis 05.05.2026) / 90,-€ (ab 06.05.2026)
Moderation: Jens Hellmann, Düsseldorf ; Henning A. Goebel, Düsseldorf ;
Kategorie/Schiene:
Seminare
Vorträge:
Aufgrund der stetigen Veränderungen des Gesundheitsmarktes und deren Auswirkungen auf die Augenheilkunde stehen viele Ärzte zunehmend vor der Frage, ob sie durch den Zukauf von konservativen und operativen Praxen expandieren oder unter Berücksichtigung des bevorstehenden (altersbedingten) eigenen „Exits“ ihr Unternehmen verkaufen sollen.
Der Kurs vermittelt einen Überblick über die aktuelle Marktsituation, zeigt verschiedene Optionen auf und gibt Entscheidungshilfen.
Für den Fall einer Erwerbsabsicht wird den Teilnehmern dargestellt, wie interessante Praxen und Partner ermittelt werden und auf welchen Grundlagen solche strategischen Entscheidungen beruhen sollten.
Für den Fall der Veräußerungsabsicht erfolgt eine Erläuterung, nach welchen Kriterien potentielle Käufer gerade auch für größere operative Einheiten gefunden und angesprochen werden.
Im weiteren Verlauf des Kurses werden die einzelnen Phasen eines Praxisverkaufs bzw. Praxiskaufs einschließlich der Berechnung für die Kaufpreisfindung dargestellt. Hierbei werden die wichtigen steuerrechtlichen Rahmenbedingungen näher beleuchtet sowie sinnvolle Gestaltungsmodelle vorgestellt.
Abgedeckt werden ferner auch steuerliche Risiken und darauf bezogene Lösungen für den häufig vorliegenden Fall, dass der die Praxis abgebende Arzt weiterhin als Angestellter seinen Beruf als Augenarzt ausüben möchte.
Teilnahmegebühr: 70,- € (bis 05.05.2026) / 90,-€ (ab 06.05.2026)
Moderation: Martin A. Zeitz, Düsseldorf ; Peter Mussinghoff, Münster ;
Kategorie/Schiene:
Seminare
Vorträge:
Die IVOM zählt zu den am häufigsten durchgeführten chirurgischen Prozeduren am menschlichen Körper überhaupt. Mittlerweile haben sich in nahezu allen Augenzentren individuelle Prozesse eingespielt. Aber sind diese Prozesse in Ihrem Zentrum „einfach nur eingespielt“ oder auch wirklich optimal? Reichen diese Prozesse aus, um dem kontinuierlich steigenden Bedarf an Injektionen auch in Zukunft gerecht zu werden?
Ein professionelles Prozesskennzahlen-Management sowie die Digitalisierung des IVOM-Prozesses sind die wesentlichen Schlüssel, um auch in Zukunft IVOM auf einem sehr hohen Qualitätsniveau bedarfsgerecht durchführen zu können. Dies gilt sowohl für die patientennahen Prozesse als auch für die administrativen Unterstützungsprozesse. In diesem Kurs werden praxisnah die zentralen Herausforderungen des IVOM-Managements der nächsten 5 Jahre beschrieben und mögliche Lösungen aufgezeigt, diesen Herausforderungen evidenzbasiert und in hohem Maße digital zu begegnen.
Teilnahmegebühr: 70,- € (bis 05.05.2026) / 90,-€ (ab 06.05.2026)
Moderation: Martin A. Zeitz, Düsseldorf ;
Kategorie/Schiene:
Seminare
Vorträge:
In vielen Augenzentren herrscht die Auffassung, dass Hektik bei den Mitarbeitern, Wartezeiten für die Patienten und eine stressige Arbeitsatmosphäre unvermeidliche Bestandteile des Praxis – und Klinikalltags sind. Das stimmt aber nicht. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass 95 % dieser Belastungen hausgemacht sind.
Der häufigste Grund für „Chaos im Praxismanagement“ liegt darin begründet, dass die Termin- und Slotplanung, die Mitarbeitereinsatzplanung sowie die weitere Steuerung des Praxismanagements mehr nach „Bauchgefühl“ und nicht evidenzbasiert auf Grundlage von Prozesskennzahlen und entsprechenden KPI-Sets gemacht werden.
In diesem Kurs wird aufgezeigt, welche Prozesskennzahlen notwendig sind, um ein professionelles Praxismanagement zu etablieren und wie diese Kennzahlen erhoben, dokumentiert und ausgewertet werden. Hierbei wird auch dargestellt, welche digitalen Tools das Praxismanagement einfacher, präziser und verlässlicher machen. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse auf die konkrete Prozessgestaltung in einem Augenzentrum angewendet.
Nach diesem Kurs werden sie die zentrale Bedeutung eines professionellen Prozessmanagements und die Bedeutung von Prozesskennzahlen für Ihre Praxis- und Klinikabläufe in einem völlig neuen Licht sehen.
Teilnahmegebühr: 70,- € (bis 05.05.2026) / 90,-€ (ab 06.05.2026)
Moderation: Marc Bankoley, Wilhelmshaven ; Marie Köllmann, Ahaus ;
Kategorie/Schiene:
Seminare
Vorträge:
Bei schnell wachsenden Unternehmen mit dezentralen Einheiten stellt sich immer wieder die Frage nach der optimalen Steuerung und Integration von neuen Praxen und Unternehmenskulturen. Erfahrungsberichte, insbesondere in dem ambulantisierten Gesundheitssektor, reichen von der absoluten Zentralisierung einerseits bis hin zur maximalen Dezentralisierung andererseits. Für die Ärzte/innen und klinischen Mitarbeiter/innen sowie für die Zunft der BWL‘ er stellt sich daher die Frage, welches das richtige Modell im Gesundheitswesen allgemein sowie in der Augenheilkunde im Speziellen ist. Der Trend hinsichtlich Etablierung von MVZ-Strukturen und der vielschichtig und kontrovers geführten Debatten ob und inwieweit MVZs einen unverzichtbaren Bestandteil der medizinischen Versorgungssicherheit leisten, oder vielmehr eine unverhältnismäßige Tendenz zur Kommerzialisierung im Gesundheitswesen aufzeigen, zeigt sich unter anderem auch in der unterschiedlichen Betrachtung und Behandlung von Organisationsformen, Prozesssteuerungen und Akteuren im Gesundheitswesen.
In dem Seminar sollen Best Practice Ansätze und unterschiedliche Herangehensweise sowie grundlegende Anforderungen an Führung und Management im Spannungsfeld zwischen stark ausgeprägter Autarkie und Individualität von Standorten versus Grade der Formalisierung, Standardisierung und Zentralisierung vorgestellt werden. Die Frage, wie die Balance von Selbstständigkeit der einzelnen Einheiten auf der einen Seite und die Unterstützung durch professionelle zentrale Dienstleistungen auf der anderen Seite ermöglicht werden kann, steht als Leitfrage über dem Seminar.
Teilnahmegebühr: 70,- € (bis 05.05.2026) / 90,-€ (ab 06.05.2026)